Kirche im Südviertel - Eine-Welt-Laden

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Eine-Welt-Laden

Verkauf von fair gehandelten Produkten

Seit Oktober 2010 gibt es in Bad Godesberg den „Ökumenischen Eine-Welt-Laden auf dem Heiderhof“ als gemeinsame Initiative der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde und der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin und Severin.

 

Aktuelles

Der Weltladen Heiderhof ist noch mobiler ...

Eine-Welt-Laden Heiderhof feiert 5-Jähriges ...

 

Information

Verkauf von fair gehandelten Produkten

Seit Oktober 2010 gibt es in Bad Godesberg den „Ökumenischen Eine-Welt-Laden auf dem Heiderhof“ als gemeinsame Initiative der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde und der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin und Severin.

 

Aktuelles

Der Weltladen Heiderhof ist noch mobiler ...

Eine-Welt-Laden Heiderhof feiert 5-Jähriges ...

 

Information

Konzept

Fair handeln – fair kaufen

Wer will nicht dazu beitragen, dass unsere Welt gerechter wird, doch wie geht das? Als Konsumierende können wir durch den Kauf fair gehandelter Produkte direkt darauf Einfluss nehmen, ob im Weltmarkt benachteiligte Produzenten neue Perspektiven erhalten.

Fairer Handel beruht auf Dialog, Transparenz und Respekt. Die im Fairen Handel gezahlten Preise sichern ein ausreichendes Einkommen für Produzenten und ihre Familien. Hinzu kommen die zusätzlichen Fairtrade-Prämien, die gemeinschaftlich in Projekten vor Ort investiert werden, wie in den Bau von Schulen, Trinkwasseranlagen oder in die Sicherung der medizinischen Versorgung.

Jede/r kann täglich durch seine „Politik mit dem Einkaufskorb“ mit entscheiden, was und wie produziert wird. Dies gilt angesichts des weltweiten Handels nicht nur für Produkte aus der näheren Umgebung, sondern auch für Erzeugnisse, die auf anderen Kontinenten oft unter ungerechten Bedingungen hergestellt werden. Wer fair gehandelte Produkte bevorzugt und sich gegen den Trend stellt, alles nur so billig wie möglich zu kaufen, der wandelt sich vom Verbraucher zum ‚Fair-braucher’. Konsumentenverantwortung ist eine wichtige Aufgabe und eine Chance, Formen von sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeit zu verändern.

 

Fair geht vor

Der Eine-Welt-Laden steht auf zwei Beinen:

1. Der Eine-Welt-Laden

Der Laden im Foyer der evangelischen Immanuelkirche auf dem Heiderhof ist dreimal in der Woche geöffnet: Am Montag, Donnerstag und Freitag jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Dort werden regelmäßig mehr als 100 verschiedene Produkte aus dem Fairen Handel verkauft – von klassischen fairen Produkten wie Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Honig und Schokolade über andere Lebensmittel wie Quinoa, Orangensaft, Olivenöle, Weine und Knabbereien bis zu verschiedenem Kunsthandwerk und Büchern.

Zu vielen Produkten gibt es in Form von Informationsblättern und Ausstellungen Informationen zu Herkunft, Erzeugern und Projekten und die MitarbeiterInnen beraten über den Fairen Handel und die einzelnen Produkte.

Jeden Freitag findet bei Kaffee, Tee, Saft ein „Info-Kaffee“ mit Gesprächen, Produktinformationen und Ausstellungen statt; wir nennen das „In den Laden eingeladen“.

2. ‘fairtrade direkt’

Regelmäßige Präsenz in den einzelnen Kirchen der Johanneskirchengemeinde und der Pfarrgemeinde St. Martin und Severin nach den Sonntagsgottesdiensten und bei besonderen Anlässen und Festen, um vor Ort faire Produkte zu verkaufen und das Bewusstsein für faires Handeln und für den Fairen Handel in den Kirchengemeinden zu stärken.

Im Matthias-Claudius-Gemeindehaus und in der Kirche St. Albertus Magnus im Pennenfeld gibt es auch zwei Fairtrade-Kioske, wo regelmäßig fair gehandelte Produkte verkauft werden.

Zu besonderen Anlässen finden (zusammen mit anderen Partnern) im Laden oder außerhalb Aktionen zum Fairen Handel statt wie Konzerte, Weinproben, Lesungen, Ausstellungen, Präsentationen, Vorträge, Führungen, Verköstigungen, Spielaktionen und vieles mehr.

Außerdem unterstützt der Laden mit Rat und Tat Eine-Welt-Initiativen und -Projekte in den Gemeinden und vernetzt sich mit anderen Eine-Welt-Gruppen in Godesberg und mit dem agenda Büro Bonn im Rahmen der Aktion Fair Trade Town Bonn zu gemeinsamen Aktionen.

100% fair

Alle Tätigkeiten im Laden sind ehrenamtlich.

Der Gewinn fließt zu 100% in die Entwicklungsarbeit: Mit dem Gewinn werden Anteile an der ökumenischen Genossenschaftsbank Oikocredit gekauft, die Entwick-lungsdarlehen u. a. an Kleinprojekte, Genossenschaften und Mikrofinanzinstitute in aller Welt vergibt und so die (Aufbau-)Arbeit von Kooperativen und Kleinbauern (mit Kleinkrediten) finanziell unterstützt.

Das Fernziel ist, dass beide Kirchengemeinden sich zu „Fairen Gemeinden“ entwickeln, die sich ihrer Chance und Verantwortung als ‚Fair-braucher’ bewusst werden und nach öko-fairen Kriterien einkaufen sowie bei ihren Aktionen ökologische, fair gehandelte oder regionale Produkte verwenden und aktiv für den fairen Handel werben. So kann die Kirche als Vermittlerin von Werten wie Solidarität, Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Menschenwürde sich spürbar und nachhaltig für mehr globale Gerechtigkeit einsetzen.

Die MitarbeiterInnen des Ladens helfen Gruppen und Institutionen, die auf faire Produkte umstellen wollen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Jetzt handeln

 

Handeln Sie fair

Auch Sie können den Fairen Handel unterstützen, indem Sie selber fair handeln.

Setzen Sie sich für benachteiligte ProduzentInnen in den Ländern des Südens ein; kaufen Sie Handwerks- und Lebensmittelprodukte, die garantiert fair gehandelt sind.
Der Faire Handel ermöglicht und garantiert dabei u. a. folgende soziale Hilfen:

  • Faire Preise: Die Handwerker und Kleinbauern erhalten angemessene Preise für ihre Produkte. Dadurch können sie sich selbst eine solide Lebensgrundlage schaffen.
  • Keine Kinderarbeit: Indem sie angemessene Preise für ihre Produkte erhalten, können die ProduzentInnen ihr Auskommen auch ohne die Arbeit ihrer Kinder sichern und diesen den Schulbesuch ermöglichen.
  • Mehr Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen: Die ProduzentInnen können einen Teil ihres Einkommens in Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen investieren.
  • Langfristige Lieferabkommen: Die Partnerorganisationen sichern den ProduzentInnen feste Abnahmemengen zu. Dadurch haben die ProduzentInnen ein sicheres Einkommen und Planungssicherheit.
  • Direkteinkauf: Die Erlöse der fair gehandelten Waren kommen unmittelbar den ProduzentInnen vor Ort zugute. Zwischenhandel wird weitestgehend vermieden.
  • Gewinne fließen wieder zurück: Gewinne, die von den Fair-Handels-Organisationen erwirtschaftet werden, fließen unmittelbar in den Fairen Handel zurück.

 

Der Faire Handel ermöglicht und garantiert dabei folgenden ökologischen Standard:

Die Produkte des Fairen Handels werden umweltverträglich hergestellt und weiterverarbeitet. Ca 70% der fair gehandelten Lebensmittel haben Bio-Qualität, tragen das staatliche Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung und erfüllen diese Kriterien:

  • Ökologischer Landbau: Alle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs stammen zu mind. 95% aus ökologischem Landbau.
  • Einhaltung der Rechtsvorschriften: Die Einhaltung der Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau ist sichergestellt.
  • Keine Gentechnik: Der Einsatz von Gentechnik ist verboten.

 

Faire Einkaufs-Tipps:

  • Kaufen Sie in Weltläden ein.
  • Wählen Sie im Super- oder Biomarkt Produkte, die das Fairtrade-Siegel tragen.
  • Informieren Sie sich über die Produktionsbedingungen der Waren und erfragen Sie diese bei den Herstellern.
  • Fordern Sie Ihre Händler und Lieferanten auf, fair gehandelte Produkte ins Sortiment aufzunehmen.
  • Ändern Sie persönlich und in ihrer Kirchengemeinde das Kauf- und Konsumverhalten und benutzen Sie bei all ihren Zusammenkünften und ihren Aktionen fair gehandelte Produkte.

 

Ehrenamt

Unterstützen Sie den Eine-Welt-Laden

Wir freuen uns, wenn Sie den Eine-Welt-Laden über Ihren Einkauf hinaus unterstützen wollen.

Werben Sie in Ihrem Umfeld für den Fairen Handel und für den Eine-Welt-Laden, nutzen Sie die Info- und Bildungsangebote des Eine-Welt-Ladens. Werden Sie im Laden für den Fairen Handel aktiv, indem Sie:

  • (regelmäßig) 1-2 Stunden pro Woche nachmittags im Laden verkaufen und Ladenaktionen mitgestalten,
  • bei der Organisation und Durchführung von (zeitlich begrenzten) Eine-Welt-Aktionen mithelfen (z. B. Verkauf von Waren außer Haus, Durchführung von Projekten und Info-Veranstaltungen, Werbung), und/oder
  • als ExpertIn bei der Planung und der Durchführung von Aktionen beratend zur Seite stehen.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie sich beteiligen möchten, z. B. im Eine-Welt-Laden oder nach den Gottesdiensten an den Kiosken. Oder schreiben Sie Joachim Schick eine E-Mail, er freut sich über Ihre Fragen. Sie erreichen ihn telefonisch unter

Tel. 0228 361947.

 

Warenliste

Wir haben unsere Warenliste in einem PDF zum Download für Sie zusammengestellt.

 

Neu im Sortiment

Ich war mal ein Hungertuch … und bin jetzt eine Tasche

Frauen aus den Kirchengemeinden Johanneskirche und St. Martin & Severin haben aus dem Hungertuch Taschen genäht (Jedes Teil ein Unikat) und verkaufen ihre Werke zugunsten eines MISEREOR-Projektes.

Die Hungertuch-Tasche kann ab März 2016 im Weltladen Heiderhof bestellt und gekauft werden. Solidaritätspreis: 10 Euro (Spenden erwünscht)

 

Links

Faire Links

Hier finden Sie weitergehende Links zum Thema Fairer Handel:

 

Kontakt

Ökumenischer Eine-Welt-Laden
Immanuelkirche
Tulpenbaumweg 2
c/o Joachim Schick
0228 361947
joachim001schick@gmail.com.

Öffnungszeiten:
Mo 16.00-18.00 Uhr
Do 16.00-18.00 Uhr
Fr 16.00-18.00 Uhr

Mobiler Laden:
fairtrade direkt
in Kirchen und Institutionen
bei Festen nach Gottesdiensten
und auf Einladung

Link zum Ökumene-Ausschuss ...

Link zum Eine-Welt-Ausschuss ...